Ziele sind Träume mit Termin

„Die wahre Freude im Leben eines Menschen ist es, für ein Ziel gebraucht zu werden,
das er selbst als großartig ansieht.“ Georg Bernard Shaw

Ist es nicht ein großartiges Ziel als Lehrer und Erzieher…
… für eine große Anzahl junger Menschen Salz und Licht zu sein.
… mit dem HLG zusammen, zu suchen was verloren ist. (vgl. Lk 19,10)
… Reich Gottes bauen zu dürfen und sogar noch dafür bezahlt zu werden.
… einen Lebensstil einzuüben, der Menschen neugierig macht,
sich auch auf Jesus einzulassen.
… Teil einer örtlichen Segenskette zu sein, die sich gegenseitig anfeuert und ermutigt.
… Teil eines deutschlandweiten Lehrernetzwerkes zu sein, das noch einmal einen
großen Menschenfischfang in der kommenden Generation erwartet und sich darauf
vorbereitet …
… sich im Himmel eine Ewigkeit lang vieler geistlicher Kinder und Enkelkinder zu erfreuen?

„Ziele sind Träume mit Termin.“  (vgl. „Kreiszieher“ Mark Batterson, S. 216)
„Ein Volk ohne eine von Gott geschenkte Vision geht unter!“  Vgl. Sprüche 29,18

Der schwarze Punkt

In der ersten Stunde des neuen Jahres kam ein Lehrer in seine Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das DIN A5 Aufgabenblatt,
doch zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.
Nun erklärte der Lehrer folgendes:
„Ich möchte euch bitten auf der Rückseite, das aufzuschreiben, was ihr seht.“
Die Schüler begannen mit ihrer Arbeit.

Nach ein paar Minuten sammelte der Lehrer alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Die allermeisten hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.
Nun lächelte der Lehrer und sagte:
„Ich wollte euch eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Fast niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu gestalten, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Das neue Jahr ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Danken, z.B. unsere Freunde, unsere Familie, die Schule, die Wunder, die wir jeden Tag sehen, die Möglichkeiten, die jeder Tag bietet.
Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die schulischen Probleme,
der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied,
die Enttäuschung mit einem Freund, unsere zu hohe Erwartungshaltung,
unsere „Unmöglichkeiten“ usw.

Die schwarzen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.
Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf eure Möglichkeiten, auf euer Potential, auf die Zeit die ihr sinnvoll gestalten könnt und die glücklichen Momente in eurem Leben!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Rutsch in ein sehr aufregendes, ereignisreiches Jahr mit vielen glücklichen und unvergesslichen Momenten.

Gute Vorsätze oder echte Veränderung?

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen Dinge vor, die sie 2017 anders oder besser machen wollen. Vieles davon bleibt schon in der zweiten Januarwoche, wenn der Schulalltag uns wieder in Beschlag nimmt, auf der Strecke.
Einige sagen deshalb: „Dann lieber gar keine guten Vorsätze!“ Unterm Strich bleibt sowie so alles beim Alten.

In diese pessimistische Prognose leuchtet die Jahreslosung hinein wie ein helles Licht.
Hier spricht Gott: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“
Es ist kein Vorsatz. Was er sagt, ist ein Versprechen!
ER will mein verhärtetes, festgefahrenes, unbewegliches Herz entfernen und ein neues, lebendiges, weiches Herz in uns hineinlegen, ebenso einen neuen Geist.
Das ist eine Chance auf echte Veränderung!
Wer dieses Geschenk annimmt, erlebt die Freiheit, Dinge nicht mehr tun zu müssen, die er zwar nicht wollte, aber dennoch tat.

„Schön wär´s“, mag der eine oder andere jetzt vielleicht denken. „ich kann davon leider nicht soviel merken.“
Die entscheidende Frage ist, ob wir diese Chance auch nutzen, indem wir das Geschenk nicht nur auspacken und dann in ein schönes Eckchen unseres Lebens stellen, sondern wie sehr wir Christus in unserem Leben Raum geben. Wo und wie oft lebt und regiert Christus in meinem Innern – und wo regiert mein Ich?
Jesus sagt, dass man nicht zwei Herren gleichzeitig dienen kann. Das schließt uns mit ein.
Gottes Geschenk gibt mir die Möglichkeit, IHN immer wieder neu in mein Leben einzuladen und in mir regieren zu lassen.
Das verändert mich nach und nach – und meine Umgebung.
(inspiriert von Angela Mumssen, http://www.cza.de/Gedanken zur Jahreslosung)

Ein praktischer Tipp dazu ist das letzte M&M von Beate: Neues Passwort für 2017

Neues Passwort für 2017 ?

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Passwortstärke 4 (höchste Stufe), benötigte Zeit:
Jahrhunderte, meldet der Passworttester.
Für den schlausten Hacker ist es also nicht möglich in seinem Leben dieses Passwort zu knacken. Siehe Jahreslosung: Ezechiel 36,26.
Wer kann heute noch Herzen „knacken“?
Wer kann heute noch aus steinernen Herzen fleischerne Herzen machen?
Für Menschen unmöglich, aber bei Gott sind alle Dinge möglich. (Markus 10,27)

Erprobter Tipp für Schulalltag:
Ich habe ein Herzensgebet, eine immerwährende Fürbitte, ein Rhema aus der Bibel.
Die Anfangsbuchstaben habe ich als Passwort gewählt.
Es vergeht kein Tag an dem ich dieses Wort nicht mehrfach „eingeben muss“,
um Zugang zum Intranet unserer Schule … zu bekommen.
Eine Übung bei der ich mich immer wieder eins mache mit IHM,
und ich so – nach und nach – ganz davon erfüllt werde.
Denn für IHN ist es möglich, mein Herz zu „knacken“ :-)
Beate Weber

Göttliche Geheimnisse entdecken

Alles wird einem sein Geheimnis verraten, wenn man es genug liebt!

Ich habe nicht nur erlebt, dass mir die kleine unscheinbare Blume ihr Geheimnis verrät, wenn ich sie aufmerksam und bewundernd beobachte, sondern auch,
dass mir Menschen und Gott ihr Geheimnis verraten, wenn man ihnen interessiert und aufmerksam zuhört – d.h. wenn man sie genug liebt.

Könnte es sein,
dass unser Mangel an Inspiration und Ideen im Grunde ein Mangel an Liebe ist?

Göttliche Ideen sind nicht das Ergebnis von Genialität, sondern von Liebe!
Je mehr man Gott liebt, Zeit mit ihm verbringt, desto mehr offenbart er sich!
Wenn man ihn liebt – nicht für das was er für uns tun kann, sondern für das was er ist – dann wird uns Gott seine Geheimnisse anvertrauen.

Warum?
Weil es das Wesen der Liebe ist: Je mehr man liebt, desto mehr zeigt man von sich!

Gott will ständig mit uns kommunizieren, mehr von sich offenbaren.
An jedem neuen Tag hat er kleine Geschenke, Aufmerksamkeiten, Geheimnisse für uns versteckt und er freut sich, wenn wir sie mit neugierigen Sinnen suchen und entdecken.

Die eigentliche Frage ist, ob wir für ihn präsent sind, ihm zuhören, unsere geistliche Augen auf ihn ausgerichtet sind (vgl. Psalm 123,2),
ob wir seine Impulse und Ideen wahrnehmen, aufnehmen und dann gehorsam in die Tat umsetzen.

Es gibt jeden Tag göttliche Geheimnisse, die darauf warten, offenbart zu werden.
(inspiriert von: „Zurück zum wichtigsten Gebot“ Mark Batterson, S.154f)