Die „H. Weber oHG“ (ohne Heiliger Geist)

Impuls für den Buß- und Bettag (nicht nur für BWL-Lehrer)

Lehrer: Wer weiß, was wir am Mittwoch, den 22.11.17 für einen Tag haben?
Lehrer: Bis 1994 war dieser Tag noch ein Feiertag und schulfrei
Buß- und Bettag! (immer der Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag)

Lehrer: Was denkt ihr, ist die größte Gefahr in der heutigen Welt?
Mögliche Antworten:  Klimakatastrophe, atomare Bedrohung, Terrorismus …

Lehrer: Die Sünde !!!
„Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber die Sünde ist der Menschen Verderben.“
Sprüche 14,34  (Heutige Losung)

Sünde verletzt uns selber und andere Menschen.
Deshalb hasst sie Gott, weil er uns liebt und unser Bestes will.

Sünde trennt mich von meinem Schöpfer
Folge: Ich hab keine Funkverbindung mehr zu Gott
Was nützt mir das beste Handy, wenn ich keine Simkarte oder keine Verbindung habe?

Sünde wird in der heutigen Zeit verharmlost, reduziert auf ein Zuviel an Kalorien:
Bsp.: Werbung für Süßstoff: „Süßen ohne Sünde“

Buße dagegen wird verteufelt:
„Das mußt du mir büßen“  –  Buße als Ausspruch fürs Rachenehmen.
Und wer bekommt schon gerne einen Bußgeldbescheid?

In Wirklichkeit ist Buße eine sehr positive und erfreuliche Sache:
Buße bedeutet in Wirklichkeit: Metanoia = Sinnesänderung, Umkehr, Umdenken
Buße ist Umkehren vom falschen Weg zurück auf den richtigen Weg.
Umkehren von einem selbstbestimmten Leben zu einem Leben mit Gott.

Die meisten Menschen kehren leider erst um, wenn es schon fast zu spät ist
z.B.: nach einem Herzinfarkt, Burnout…
Die Klugen lassen es gar nicht erst so weit kommen.

Ich war auch nicht immer klug und hab leider auch eine Sackgasse in meinem Leben gebraucht:
Die H. Weber oHG (ohne Heiliger Geist) war vor 30 Jahren pleite 🙁
Zuviel schlechte Geschäfte …

Zum Glück hab ich damals den Großinverstor J.C. kennengelernt
Auf meine Bitte hin, ist Er bei mir eingestiegen.

Wir haben eine GmbH gegründet (eine Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung)
Er hat alle meine Schulden bezahlt und wurde mein oberster Boss.

Ich hatte anfangs befürchtet, dass ich nichts mehr zu sagen hätte in meinem Laden…
Aber dem war gar nicht so, im Gegenteil:
Er wollte, dass ich Geschäftsführer bleibe!
Er wollte nur, dass ich in Zukunft möglichst alle Geschäfte mit IHM abspreche.

Ich war einverstanden und so vereinbarten wir Gesamtgeschäftsführung und Gesamtvertretung, d.h.
Ich kann nun keine wirksamen Geschäfte ohne IHN abschließen,
und ER auch nicht.
ER tut nichts ohne mein Einverständnis.
Nur wenn ich IHN bitte mir zu raten oder helfen, handelt er.

Jeden Tag machen wir morgens ein Geschäftsführertreffen und sprechen alle wesentlichen Dinge des Tages durch …  und ER hat echt Ahnung von der Materie.

Für kleine Entscheidungen des Tages hat er mir sogar eine Online-Verbindung über
„holy ghost“ eingerichtet.

Seit dieser Zeit laufen unsere Geschäfte himmlisch.

Außer, ich mach mal wieder Alleingänge oder gerate in dunkle Geschäfte,
was leider ab und zu immer noch vorkommt.
Das gefällt IHM natürlich gar nicht, was ich auch verstehen kann,
denn schließlich hängt ER ja bei mir jetzt auch mit drin und haftet voll mit.

Zum Glück ist er sehr geduldig mit mir und meinen Fehlern.
Er ist überhaupt nicht nachtagend, und schenkt mir jeden Tag einen neuen Anfang.
Also ich würde mir das von IHM nicht gefallen gelassen.
Aber auf IHN kann ich mich – Gott sei Dank  –  100%  verlassen

Also ich kann J.C. als Retter nicht nur in Finanznöten, Freund und Geschäftspartner nur wärmstens weiterempfehlen…

„Hänschen, piep einmal!“

Als Kinder war das früher eines unserer Lieblingsspiele zuhause oder bei Kindergeburtstagen. Es ist ein Hör- und Suchspiel.
Ein Kind durfte sich dabei im Haus verstecken und die anderen mussten es suchen.
Wir hatten ein großes Haus mit geräumigem Keller und zwei Stockwerken – da kam es schon mal vor, dass sich meine kleine Schwester so gut versteckt hatte,
dass ich sie nicht finden konnte.
Da hatte ich schon bald keine Lust mehr zum Suchen und wollte aufhören …
Da half nur noch laut zu rufen: „Hänschen, piep einmal!“
und dann ganz intensiv zu lauschen, von wo ein leises „piep“ zu hören war.
Dann hatte man wieder eine ungefähre Ahnung, wo sich der Andere versteckt haben könnte  und neue Motivation ihn zu suchen und zu finden.

„Jesus, piep einmal!“
Jesus, bist du noch da? Wo hast du dich versteckt? Ich kann dich nicht finden.
Ich brauch ein kleines Zeichen deiner Gegenwart, damit ich dich wieder neu suchen und finden kann.

„Jesus, bitte piep einmal!“
damit die heutige Generation von Kindern und Schülern wieder weiß,
dass du lebst und da bist und sie sich aufmachen dich zu suchen und zu finden.

„Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden,
ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir,
so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.“  Jer 29,13

Allerheiligen

Ich bin ein Heiliger – einer der zu Gott gehört.

Ich bin von Gott berufen worden
in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. (1.Kor 1,9)
Diese Gemeinschaft bedeutet mir schon jetzt hier auf Erden das höchste Glück und Zufriedenheit, wenn er u.a. durch sein Wort zu mir redet. (Jer 15,16; Ps 19,8f).
Beim Nachsinnen und Stillwerden über den Worten der Bibel erlebe ich häufig eine unbeschreibliche Nähe, eine Innigkeit und Gegenwart, die sich um mich herum aufzuspannen scheint wie ein unsichtbares Zelt, und am liebsten würde ich es Josua gleich tun, der „nicht aus dem Inneren des Zeltes wich“ (vgl 2. Mose 33,11)
Jeden Tag spüre ich einen Hunger, eine Sehnsucht nach Gott, die mich immer wieder weg vom Schreibtisch in meinen Wohlfühlsessel lockt und mich dort aufatmen und wieder gottesbewusst werden lässt.

Ich bin ein Heiliger – einer der Gott gehört.
Ich bin teuer erkauft.
Es war sozusagen eine „freundliche Übernahme“ eines „weißen Ritters“
Darunter versteht man in der BWL „ein Unternehmen, das einem anderen Unternehmen, welches von einer feindlichen Übernahme bedroht ist, als „Retter in der Not“ zur Hilfe kommt, indem es ein Angebot zu einer freundlichen Übernahme abgibt.“
(Gabler Wirtschaftslexikon)
Jesus – mein weißer Ritter – hat meine Schulden bezahlt.
Ich gehöre jetzt ihm, soll aber weiterhin als Geschäftsführer unsere Geschäfte eigenverantwortlich – möglichst in Absprache mit ihm – durchführen.
Zur besseren Kommunikation hat er mir eine Hotline per holyghost eingerichtet. 🙂

Die wichtigste Reformation …

… beginnt in deinem Herzen !!!

„Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit,
und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“
Mt 6,33
„Einen Vorwurf muss ich dir machen: Du liebst mich nicht mehr so wie am Anfang.
Erinnerst du dich noch, wie es damals war?
Wie weit hast du dich davon entfernt!
Kehr um und handle wieder so wie am Anfang ..
.“  Off 2,4+5a (Genfer Übersetzung)

Jesus suchte zuerst die Gegenwart seines Vaters.
Die erste Stunde des Tages war IHM reserviert.
Er ging immer wieder weg von den Menschen, um die Gegenwart des Vaters zu suchen. Er wartete, dass sein Herz durchflutet wurde von Liebe und Vertrauen,
bis es schließlich überfloss, wie bei einem Schalenbrunnen.
Ohne IHN konnte er nichts tun!

Beten ohne Unterlass …
… bedeutet nichts anderes, als solch ein permanent Gott zugewandtes Leben.
Lass zu, dass Gott dich mit Liebe und Vertrauen anreichert bis es überfließt.
Schau mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an
bis der Heilige Geist dich verwandelt in das Bild des Sohnes. (vgl. 2.Kor. 3,18; Röm 8,29)
Vergiss nicht, wer du in Christus bist: „Du bist mein geliebter Sohn/Tochter!“
Prinz / Prinzessin des Universums!
Wenn du dann an deine Schule gehst, wird dies nur eine andere Form des Betens sein.
Und wenn du in diesem Bewusstsein deiner Identität Schülern und Kollegen begegnest,
dann werden diese Begegnungen nur eine weitere Form des Betens sein.

Und wenn du spürst, dass dir dieses Bewusstsein im Alltag „wegrutscht“,
dann suche erneut seine Gegenwart, bis deine Seele neu gestillt wird
von seiner alles umhüllenden, liebenden Gegenwart.

Von der Ohnmacht zur Vollmacht – Teil 3

Ohnmacht und Vollmacht bilden eine Resonanz.
Resonanz ist die Wechselwirkung zweier Kräfte, die sich gegenseitig zur Geltung bringen.
Während einer jeden Schwingung geben sich die potenzielle Energie („Energie des Möglichen“) und die kinetische Energie („Energie der Bewegung“) gegenseitig unentwegt Anteil und und dadurch entsteht der Klang.  (vgl. Schleske in „Herztöne“, S. 200)

Gott möchte uns spielen!
Meine Seele ist dabei die aufmerksam gespannte und zu Gott hin gestimmte Saite.
Der HLG ist der Geigenbogen, mit dem mich Gott berühren, inspirieren möchte.
So wird ein göttlicher Klang erschaffen, der den Himmel und die Erde erfüllen soll…

Das Wort „Person“ setzt sich zusammen aus „per“ (hindurch) und „sonum“ (Ton)
(vgl. Schleske in „der Klang“, S.161)
Was soll durch dich „hindurchtönen“?
Was soll durch dich persönlich zum Klingen kommen?
Was soll durch dich hörbar werden?

Wir suchen dazu morgens in der Stille Gott und lassen uns von IHM einstimmen.
Bevor wir die Schule betreten, beten wir für unsere Schüler und segnen sie.
Das Geheimnis wahrer Vollmacht liegt in unserem segnenden und liebenden Herzen,
das wir dadurch bekommen.