Lehrerforum bei Willow Creek in Dortmund

Es waren ca. 300 LehrerInnen anwesend, die – trotz dem sehr vollen und wertvollen Kongress-Programms – ihre Mittagspause opferten und dabei sein wollten.
Es war eine erwartungsvolle Atmosphäre und die Leute waren sehr ermutigt.
Knapp die Hälfte der Teilnehmer hinterließen ihre Adresse auf dem Kontaktformular mit dem Wunsch nach Vernetzung und Gebet mit Gleichgesinnten.
Wir sind alle sehr gespannt, wie es weitergeht.
Wir hoffen, dass die Verantwortlichen von Willow Creek die Lehrer auch als für die Gesellschaft wichtige Führungskräfte anerkennen, und dass die Lehrer bei zukünftigen Kongressen nicht nur eine Pause, sondern einen eigenen Programmpunkt bekommen …

Hier noch das Feedback einer Teilnehmerin:
„Das LehrerErmutigungsTreffen war für mich das Highlight des Willow-Creek-Kongresses. Es hat mich tief bewegt. Bei uns im Kollegium ist viel Missstand, Konkurrenzdenken, Cliquenwirtschaft … und die eigenen Klassen fordern natürlich auch. Manchmal sieht man nur noch die Klasse als Ganzes vor sich und verliert das einzelne Kind aus dem Blick …
Ich dachte mir, was sich alles ändern könnte, wenn da so eine kleine Keimzelle wäre,
die einfach nur betet – füreinander, für die Schüler, für die Schulleitung, für mehr Kraft und mehr Liebe …

Gestern habe ich mir gleich ein Herz gefasst und eine Kollegin darauf angesprochen…
Sie hat sofort zugesagt. Eine gemeinsame Freistunde haben wir auch schon gefunden …“

20. LET in Baden Württemberg

Heute durften wir als LET-Familie ein ganz besonderes Jubiläum feiern: es ist kaum zu glauben, aber das „LehrerEmutigungsTreffen in Baden Württemberg“ ging heuer in die 20. Runde!!
Es war wieder einmal ein ganz besonderer und ermutigender Tag und wir haben uns sehr gefreut, Euch alle, die Ihr heute mit dabei wart, (wieder) zu sehen!!

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei unserem Gründerehepaar Hartmut und Beate für all die Jahre ihrer treuen und leidenschaftlichen Hingabe!!! Wieder einmal gaben sie mit ihrem heutigen authentischen und lebensnahen Vortrag Gott die Ehre und machten uns neuen Mut, in Seiner Gnade zu gehen und ein Segen für unser Umfeld zu sein! Chapeau! 🥂🎉

20. LET in BW

Jahreslosung 2018

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Off 21,6

Gottes Verheißung, veranschaulicht mit dem Bild einer Quelle, aus der lebendiges Wasser hervorsprudelt. Es steht für Gott selbst, für seine lebensnotwendige Gegenwart.
Es ist umsonst, frei erhältlich, aus Gnade, aber nicht kostenlos.
Es wird uns Zeit und einen Vertrauensvorschuss kosten.
Zeit mit Gott verwandelt unsere profane Zeit in hochwertige Zeit, denn durch ihn kommt Ewigkeit in unser Leben.

So wie Durst auf die Existenz von Wasser hinweist, so weist unsere Sehnsucht nach Gott auf seine Existenz hin. Diese Sehnsucht ist schmerzlich, aber sie gehört zum Leben dazu, wie der Durst, der uns an das Trinken erinnern soll.
Als Kinder Gottes dürsten wir nach Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater.
Manchmal spüren wir es, oft aber auch nicht.
Aber da ist dieser Unfriede, der nur von ihm gestillt werden kann.
Da ist die Sehnsucht, die nur von ihm erfüllt werden kann.
Bei ihm kommt meine Seele zur Ruhe, wird gestillt und still.

Quälen wir uns nicht länger, sondern gönnen wir uns auf unserer anstrengenden Wanderung 2018 täglich mehrmals einen erfrischenden Schluck Quellwasser.
„Gottes Bach ist voller Wasser.“  Psalm 65,10
„Auf dem Weg wird er trinken aus dem Bach, darum wird er das Haupt erheben.“
Psalm 110,7

Ermutigung zum Schulstart (in BW)

„Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder.
Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.“

Jesaja 27,3   (Losung zum Mo 12.9.16)

Was für eine Ermutigung zum ersten Schultag (in BW) für alle Lehrer, die sich in ihren Klassen als Arbeiter im Weinberg fühlen !!!
Warum es für mich ein Rhema ist, will ich kurz schildern:
Im letzten Schuljahr, als sich mal wieder die Herausforderungen des Schulalltags
(z.B. jeden Schüler/Kollegen zu sehen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken, die Schüler zu ermutigen, ihnen den Weg zum wahren Leben zu zeigen …)
zu einem gefühlten Berg aufgetürmt hatten, stellte mir Gott einige Fragen:

„Wie oft siehst du Arbeiter in diesem Weinberg?“
Ich saß in meinem Zeit-mit-Gott-Sessel, blickte auf den Weinberg (wir wohnen im Rebland)  und fing (als Mathelehrerin) sofort an zu rechnen. Also nachts, frühmorgens, Sonn- und Feiertags und im Winter sind keine Arbeiter im Weinberg. Nur punktuell im Frühjahr, um die Reben zu „erziehen“ und Unkraut zu entfernen. Im Sommer ab und zu ein Arbeiter, der zwischen den Reben mäht, spritzt, oder Triebe kürzt. Ja und dann im Herbst, da sind einige Arbeiter zu sehen, die die Trauben lesen…
Ich überschlage und komme – sehr großzügig aufgerundet – gerade mal auf 5-10% der Jahreszeit.

Nächste Frage: „Und was geschieht in der restlichen Zeit?“
Sonne, Regen, Winter- und Nachtruhe, Wind, der Boden …  sorgen dafür,
dass eine gute Ernte entsteht.

Nächste Frage: „Was schließt du daraus?“
Ok, ich verstehe. Du, mein Vater im Himmel, machst den weitaus größten Teil !
Was für eine Entlastung!  Ich, der Lehrer, achte darauf, dass ich zur rechten Zeit meinen bescheidenen Teil dazu beitrage und das Richtige sage oder tue. Ich arbeite nur punktuell.
Um aber zur rechten Zeit „da zu sein“, brauche ich eins:
Die Verbundenheit mit Jesu. Das soll meine größte Sorge sein.

Und so saß ich am ersten Schultag am 12.9.16 frühmorgens wieder in meinem Zeit-mit-Gott-Sessel und breitete meine Sorge vor Gott aus:
In meiner 12er, in der Klasse in der ich Tutor bin, habe ich jetzt 30 Schüler,
fünf neue Schüler – mit einer nicht einfachen Vorgeschichte – habe ich noch dazubekommen. Wie soll ich da jedem Schüler gerecht werden, abgesehen von den siebzig anderen Schülern und den vierzig Kollegen ???

Und da las ich die Tageslosung:
„Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder.
Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.“

Jesaja 27,3

„Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.“
Johannes 15,8

„Güldner Himmelsregen, schütte deinen Segen auf der Kirche Feld:
Lass Ströme fließen, die das Land begießen, wo dein Wort hinfällt,
und verleih, dass es gedeih, hundertfältig Früchte bringe, alles ihm gelinge.
(Benjamin Schmolck)

Welch ein Glück, dass meine noch „größere Sorge“: Zeit mit Jesus vor der Arbeit war.
Ich hätte das persönliche, ermutigende, liebevolle Reden Gottes verpasst.

Beate Weber