Synchron mit dem Geliebten unterwegs sein

Ich möchte mit allen Sinnen erkennen, was Gott gerade tut, bzw. tun möchte.
Ich möchte fragen, was sich durch mich erfüllen soll.
Ich möchte die Werke tun, die Gott in dieser Stunde für mich vorbereitet hat.
Ich möchte diese Anregungen des HLG gemeinsam mit IHM  „auf die Welt bringen“.

Meistens geht es dabei um kleine Impulse, mit denen der HLG mit mir einübt,
synchron mit IHM unterwegs zu sein,
z.B.: Bete für dies oder das, besuche, schreibe oder ruf eine bestimmte Person an,
sag dies oder jenes (nicht) … siehst du dies oder das …?

Diese kleinen alltäglichen Dinge sind eine wichtige Voraussetzung für das Entdecken und Erkennen der GROSSEN Dinge des Lebens, z.B. meiner Berufung, Vision, …
die er für mich vorbereitet hat.
So z.B.  als ich vor ein paar Tagen auf meinem Schulweg für das Ansteigen des „geistlichen Grundwasserspiegels“ d.h. für mehr Offenheit und Hunger nach geistlichen Dingen bei den Kindern und Jugendlichen in unserem Land gebetet habe. Da bemerkte ich am Rande meines Fahrradwegs zwei Arbeiter, die gerade ein Gestänge in die Erde bohrten. Ich hielt an und wollte von ihnen wissen, ob sie nach Öl bohren. „Nein, wir installieren nur eine Grundwassermessstation“
Das war für mich ein Zeichen, weiter dafür zu beten, wenn ich täglich 2x daran vorbei radle …

 

An was hat Gott gedacht, als er mich im Mutterleib gewoben hat?
Bestimmt hat er gelächelt. Sein Antlitz hat gestrahlt vor Vorfreude, als er vor seinem geistigen Auge gehen hat, was sich gemeinsam mit IHM durch mich erfüllen darf,
welchen Segen wir zusammen bewirken und in Ewigkeit genießen dürfen …

Manchmal ist dieses „auf die Welt bringen“ des Willen Gottes ein sehr langwieriger,
ja bisweilen sehr schmerzhafter Prozess, sozusagen ein „Gebären“.
Ich nehme Anteil an den Geburtsschmerzen des Vaters um seine geliebten Kinder.
Aber am Ende (das sich manchmal – wie bei einer Geburt – eine gefühlte Ewigkeit hinzieht)
wird große Freude und Glück im Himmel sein !!!

„Lebenslehrer“- Impuls für den 1. Mai

„Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen Nächstenliebe, zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe, In der Liebe zu Volk und Heimat, …
zu erziehen.“  Artikel 12 Landesverfassung BW

„Der Mensch ist berufen, in der ihn umgebenden Gemeinschaft seine Gaben in Freiheit und in der Erfüllung des christlichen Sittengesetzes zu seinem und der anderen Wohl zu entfalten.“  Artikel 1 Landesverfassung BW

„Die staatlich anerkannten Feiertage werden durch das Gesetz bestimmt. Hierbei ist die christliche Überlieferung zu wahren. Der 1. Mai ist gesetzlicher Feiertag.
Er gilt dem Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Völkerverständigung.“
  Artikel 3 Landesverfassung BW

Vielleicht unterstützt Deine Schule ein soziales Projekt.
Dann wäre nächste Woche eine ideale Möglichkeit, darauf hinzuweisen,
um die Schüler für das Thema soziale Gerechtigkeit zu sensibilisieren und zu inspirieren …

Wenn es noch kein soziales Projekt an Eurer Schule gibt,
könnte man die Schüler noch motivieren, bei der bundesweiten Aktion Tagwerk am 19.6.2018 mitzumachen.

Hier noch ein ganz wertvolles Projekt mit Schulen in Indien: Schule der Hoffnung
inklusive passender Unterrichtsmaterialien.

Ich habe ADHS!

Als Kind konnte ich im Kindergarten und in der Schule nicht längere Zeit ruhig auf einem Stuhl sitzen. Ich musste mich ständig bewegen. „Das Kind wird wohl nie Freundschaft mit einem Stuhl schließen.“
Schlechtwettertage, an denen ich nicht raus ins Freie konnte, waren für meine Mutter eine Strafe. Sie musste sich entscheiden, zwischen einer weiteren Erkältung und total verschmutzten und nassen Kleidern, oder einem schwer zu ertragenden quengelnden Kind.
Ich erinnere mich an einen Besuch mit meinen Eltern an einem Sonntag Nachmittag bei einem hohen Schulrat (mein Vater war auch Lehrer) in dessen enger Wohnung in Baden-Baden.  Nach einer gefühlten Ewigkeit in der engen dunklen Wohnung sprang ich plötzlich auf und rief: „Ich muss hier raus, sonst sterbe ich!“
Der Schulrat und seine Frau schauten meine Eltern und mich abwechselnd besorgt an.
„Was ist los mit diesem Kind?“  Wir sind dann bald gegangen …

Heute begegne ich meinem ADHS u.a. mit einer täglichen und maßvollen Portion Sport,
was für einen Sportlehrer kein Fehler ist …
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Worte, die Leben verändern

Ein kleines Mädchen hatte von Geburt an eine Lippenspalte.
Sie sah komisch aus, wenn sie lachte, und sie wurde von ihren Mitschülern ausgegrenzt.
Als sie in die zweite Klasse kam, wollte niemand mit ihr spielen, weil sie so anders aussah.
Sie zog sich zurück und wurde zur Außenseiterin, gemieden und ausgelacht von den anderen Schülern.
Eines Tages gab es in der Schule einen Hörtest.
Der Lehrer forderte seine Schüler, einer nach dem anderen, auf, alleine nach vorne zu ihm vor das Lehrerpult zu stehen. Dann flüsterte er leise einen Satz und der Schüler musste ihn laut vor der ganzen Klasse wiederholen. Er flüsterte Sätze wie: „Der Himmel ist blau“ oder „Draußen ist eine Katze“ oder „Heute ist Donnerstag.“
Da kam das kleine Mädchen mit der gespaltenen Lippe an die Reihe. Nervös trat sie nach vorne ans Lehrerpult, und nach konzentriertem Zuhören wiederholte sie den Satz des Lehrers. Sie sagte zu ihrem eigenen Erstaunen vor der ganzen Klasse laut und deutlich:
„Ich wünschte mir, ich hätte eine Tochter wie dich!“
In dem Moment, als das Mädchen diesen einen ermutigenden Satz des Lehrers laut und deutlich aussprach, berührten die Worte ihr Herz. Eine heilsame Kraft goss sich in ihr junges Herz aus. Ihr Selbstvertrauen wurde wie durch ein Wunder wieder hergestellt;
es wurde von der Klasse wieder beachtet und hatte bald wieder einige Freunde.
Jahre später, als junge schöne Frau, sagte sie:
„Dieser eine ermutigende Satz meines Lehrers war der Wendepunkt meines Lebens.“

Drei Vögel im Käfig

Eines Sonntagmorgens an Ostern nahm ein Pfarrer einen rostigen, verbogenen, alten Vogelkäfig mit in die Kirche und stellte ihn neben die Kanzel.
Er fing an zu erzählen:
“Gestern, als ich durch die Stadt lief, sah ich einen Jungen, wie er mir mit diesem Käfig schwingend entgegen kam. Am Boden des Käfigs waren drei kleine wilde Vögel, die vor Kälte und Angst zitterten. Ich hielt den Burschen an und fragte, “Was hast du da, mein Junge?“

“Nur ein paar hässliche Vögel“, war die Antwort.
“Was wirst du mit ihnen tun?“ fragte ich ihn.
“Ich nehme sie mit nach Hause und habe Spaß mit ihnen, “ antwortete er. “Ich werde sie ärgern und ihre Federn ’rausziehen, um sie zum Kämpfen zu bringen. Ich werde mir eine wirklich gute Zeit mit ihnen machen.“
“Aber früher oder später wirst du die Vögel satt haben. Was wirst du machen?“
“Ich habe einige Katzen besorgt, “ sagte der kleine Junge. “Die mögen Vögel. Ich werde sie ihnen geben.“ Der Pfarrer war für einen Moment still.
“Wie viel möchtest du für diese Vögel haben, mein Sohn?“
“Huh?? Warum? Sie wollen diese Vögel nicht haben. Sie sind nur einfache, alte Wildvögel. Sie singen nicht. Sie sind nicht einmal schön!“
“Wie viel?“ fragte der Pfarrer ein zweites Mal. Der Junge schaute an dem Pfarrer hinauf,
als wäre er verrückt und sagte, “50 Euro?“
Der Pfarrer griff in seine Tasche und holte einen 50-EUR-Schein hinaus. Er legte ihn in die Hand des Jungen.
Wie ein Blitz verschwand der Junge.
Der Pfarrer hob den Käfig auf und trug ihn vorsichtig bis zum Ende der Gasse, wo sich ein Baum auf einer Grasfläche befand. Als er den Käfig abstellte, öffnete er das Törchen und mit einem leichten Klopfen auf die Stangen entließ er sie ins Freie.
Nun, das erklärte den leeren Käfig auf der Kanzel und dann erzählte der Pfarrer noch eine weitere Geschichte:

Eines Tages unterhielten sich Jesus und Satan. Satan kam gerade aus dem Garten Eden und er prahlte schadenfroh.
“Ja, mein Herr, ich habe gerade die Welt und die Leute auf ihr dort unten gefangen genommen. Ich habe eine Falle aufgestellt, einen Köder benutzt, von dem ich wusste, dass sie ihm nicht widerstehen können. Ich habe sie alle gekriegt!“
“Was wirst du mit ihnen machen?“ fragte Jesus.
Satan antwortete:“Oh, ich werde Spaß haben! Ich werde ihnen beibringen wie man heiratet und sich danach scheiden lässt, wie man sich gegenseitig hasst und misshandelt, wie man säuft, kifft, betrügt und flucht. Außerdem werde ich ihnen zeigen, wie man Waffen und Bomben erfindet und sich gegenseitig umbringt. Das wird sehr viel Spaß machen!“
“Und was wirst du machen, wenn du mit ihnen fertig bist?“ fragte Jesus.
“Oh, dann werde ich sie töten, “ erwiderte er stolz.

“Wie viel möchtest du für sie haben?“ fragte Jesus.
“Oh, diese Menschen möchtest du nicht haben. Die sind nicht gut. Warum willst du sie nehmen, wenn sie dich noch nur hassen werden. Sie werden dich anspucken, dich verfluchen und töten.
Diese Menschen willst du nicht haben!!“
“Wie viel?“ fragte Jesus noch einmal.
Satan schaute Jesus an und grinste höhnisch, “All dein Blut, all deine Tränen und dein Leben.“

Im Johannesevangelium heißt es:
Jesus rief am Kreuz kurz bevor er starb: „telestai“ d.h. es ist vollbracht, es ist bezahlt.
Dann starb er.

Der Pfarrer nahm den Käfig hoch, öffnete das Törchen und ging von der Kanzel.

Jesus sagte über sich: “Gott hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen, das Gnadenjahr des Herrn.“
Lukas 4,18+19