Was wäre so schlimm daran, wenn … ?

Ich kenne einen Lehrer, der hat neulich auf den Hinweis einer Kollegin:
„Du darfst im Unterricht nicht von Gott erzählen, wir Lehrer müssen doch neutral bleiben“, in etwa wie folgt geantwortet:

„Was wäre denn so schlimm daran,
wenn Schüler sich wieder mehr als ein von Gott erwünschtes, geliebtes, wertgeschätztes, begabtes und berufendes Kind verstehen würden
und aus Dankbarkeit darüber, diesem väterlichen Gott vertrauen und auf ihn hören würden
und erleben würden, dass in der Befolgung seiner Wegweisungen – der Zehn Gebote – schon der größte Segen für alle Beteiligten liegt?

Was wäre denn so schlimm daran;
wenn in der Folge die Schüler weniger lügen, stehlen, betrügen, mobben … würden
und stattdessen ihre Eltern und Lehrer u.a. mehr ehren würden?

Wäre das nicht eine Win win Situation für alle Beteiligten?

Geistiger Diebstahl

Ich sitze auf meiner Terrasse und danke Gott von ganzem Herzen für die erfüllten und gesegneten vergangenen Maiwochen:
Die um die Wette singenden Vögel erinnern mich an die Hochzeit unseres ältesten Sohnes hier in unserem Garten mit 150 Personen während einer zweitägigen Regenpause.
Meine Gedanken wandern zu der gerade beendeten LET-Reise mit ermutigenden Vorträgen in 6 Städten,… und ich denke:
„Ich darf ein Leben in Fülle führen, seelisch und körperlich gesund und in harmonischen Beziehungen…“

Aber so zu tun und zu reden, als ob ich selber dafür verantwortlich wäre, wäre in meinen Augen eine Lüge und Betrug.
Es ist geistiger Diebstahl, ein Plagiat, wenn man den Urheber verschweigt.

Deshalb ist es mir ein tiefes Bedürfnis, darüber reden zu dürfen,
WEM ich das alles verdanke:
„In Jesus Christus liegen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.“ Kol 2,3  „Der HERR ist mein Kraft“  Habakuk 3,19
Ohne die persönliche Liebesbeziehung mit meinem wunderbaren Ratgeber (Jes 9,5),
Jesus Christus, wäre meine Leben in vielfacher Weise gescheitert!

Deshalb lade ich Menschen, denen ich begegne – auch Schüler – gerne dazu ein, Jesus Christus kennenzulernen und ihm sein Leben anzuvertrauen, damit sie ebenfalls ein Leben in Fülle leben dürfen …

Synchron mit dem Geliebten unterwegs sein

Ich möchte mit allen Sinnen erkennen, was Gott gerade tut, bzw. tun möchte.
Ich möchte fragen, was sich durch mich erfüllen soll.
Ich möchte die Werke tun, die Gott in dieser Stunde für mich vorbereitet hat.
Ich möchte diese Anregungen des HLG gemeinsam mit IHM  „auf die Welt bringen“.

Meistens geht es dabei um kleine Impulse, mit denen der HLG mit mir einübt,
synchron mit IHM unterwegs zu sein,
z.B.: Bete für dies oder das, besuche, schreibe oder ruf eine bestimmte Person an,
sag dies oder jenes (nicht) … siehst du dies oder das …?

Diese kleinen alltäglichen Dinge sind eine wichtige Voraussetzung für das Entdecken und Erkennen der GROSSEN Dinge des Lebens, z.B. meiner Berufung, Vision, …
die er für mich vorbereitet hat.
So z.B.  als ich vor ein paar Tagen auf meinem Schulweg für das Ansteigen des „geistlichen Grundwasserspiegels“ d.h. für mehr Offenheit und Hunger nach geistlichen Dingen bei den Kindern und Jugendlichen in unserem Land gebetet habe. Da bemerkte ich am Rande meines Fahrradwegs zwei Arbeiter, die gerade ein Gestänge in die Erde bohrten. Ich hielt an und wollte von ihnen wissen, ob sie nach Öl bohren. „Nein, wir installieren nur eine Grundwassermessstation“
Das war für mich ein Zeichen, weiter dafür zu beten, wenn ich täglich 2x daran vorbei radle …

 

An was hat Gott gedacht, als er mich im Mutterleib gewoben hat?
Bestimmt hat er gelächelt. Sein Antlitz hat gestrahlt vor Vorfreude, als er vor seinem geistigen Auge gehen hat, was sich gemeinsam mit IHM durch mich erfüllen darf,
welchen Segen wir zusammen bewirken und in Ewigkeit genießen dürfen …

Manchmal ist dieses „auf die Welt bringen“ des Willen Gottes ein sehr langwieriger,
ja bisweilen sehr schmerzhafter Prozess, sozusagen ein „Gebären“.
Ich nehme Anteil an den Geburtsschmerzen des Vaters um seine geliebten Kinder.
Aber am Ende (das sich manchmal – wie bei einer Geburt – eine gefühlte Ewigkeit hinzieht)
wird große Freude und Glück im Himmel sein !!!

„Lebenslehrer“- Impuls für den 1. Mai

„Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen Nächstenliebe, zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe, In der Liebe zu Volk und Heimat, …
zu erziehen.“  Artikel 12 Landesverfassung BW

„Der Mensch ist berufen, in der ihn umgebenden Gemeinschaft seine Gaben in Freiheit und in der Erfüllung des christlichen Sittengesetzes zu seinem und der anderen Wohl zu entfalten.“  Artikel 1 Landesverfassung BW

„Die staatlich anerkannten Feiertage werden durch das Gesetz bestimmt. Hierbei ist die christliche Überlieferung zu wahren. Der 1. Mai ist gesetzlicher Feiertag.
Er gilt dem Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Völkerverständigung.“
  Artikel 3 Landesverfassung BW

Vielleicht unterstützt Deine Schule ein soziales Projekt.
Dann wäre nächste Woche eine ideale Möglichkeit, darauf hinzuweisen,
um die Schüler für das Thema soziale Gerechtigkeit zu sensibilisieren und zu inspirieren …

Wenn es noch kein soziales Projekt an Eurer Schule gibt,
könnte man die Schüler noch motivieren, bei der bundesweiten Aktion Tagwerk am 19.6.2018 mitzumachen.

Hier noch ein ganz wertvolles Projekt mit Schulen in Indien: Schule der Hoffnung
inklusive passender Unterrichtsmaterialien.

Ich habe ADHS!

Als Kind konnte ich im Kindergarten und in der Schule nicht längere Zeit ruhig auf einem Stuhl sitzen. Ich musste mich ständig bewegen. „Das Kind wird wohl nie Freundschaft mit einem Stuhl schließen.“
Schlechtwettertage, an denen ich nicht raus ins Freie konnte, waren für meine Mutter eine Strafe. Sie musste sich entscheiden, zwischen einer weiteren Erkältung und total verschmutzten und nassen Kleidern, oder einem schwer zu ertragenden quengelnden Kind.
Ich erinnere mich an einen Besuch mit meinen Eltern an einem Sonntag Nachmittag bei einem hohen Schulrat (mein Vater war auch Lehrer) in dessen enger Wohnung in Baden-Baden.  Nach einer gefühlten Ewigkeit in der engen dunklen Wohnung sprang ich plötzlich auf und rief: „Ich muss hier raus, sonst sterbe ich!“
Der Schulrat und seine Frau schauten meine Eltern und mich abwechselnd besorgt an.
„Was ist los mit diesem Kind?“  Wir sind dann bald gegangen …

Heute begegne ich meinem ADHS u.a. mit einer täglichen und maßvollen Portion Sport,
was für einen Sportlehrer kein Fehler ist …
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