Geschenkte Zeit

Eine Geschichte zum Vorlesen und Nachdenken über die richtigen Prioritäten zu Beginn des Jahres  –   Siehe auch den Download: „Die großen Steine zuerst“ auf der Homepage 

Stelle dir vor, du bekommst folgendes Geschenk:
Jeden Morgen stellt dir jemand 86.400 € auf deinem Bankkonto zur Verfügung.

Doch dieses Geldgeschenk unterliegt zwei wichtigen Regeln:

1. Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder genommen.
Du kannst das Geld nicht auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir deine Bank ein neues Konto mit neuen 86.400 € für den kommenden Tag.

2. Die Bank kann diese Zahlung jederzeit ohne Vorwarnung beenden.
Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei! Das Spiel ist aus.
Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein Geld mehr.
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Begnadete Anfänger

Immer wenn ein Jahr zu Ende geht, sind sie wieder da, die guten Vorsätze:
Gesünder essen, weniger trinken, mehr Sport, mehr Zeit mit der Familie…
Aber nahezu ebenso sicher wie der gute Vorsatz zum Jahreswechsel ist sein Scheitern.
Doch am nächsten Silvesterabend sind die schlechten Erfahrungen mit den guten Vorsätzen schon wieder vergessen.
Seit Jahrtausenden geht das offenbar schon so, denn die wackeren Versuche zur Selbstverbesserung lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen.
Im neuen Jahr sollte schon immer alles anders werden. Und vor allem: Besser!
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Der König und das Bettelmädchen

Angenommen, ein reicher mächtiger König liebte ein Bettelmädchen.
Der König war keinem anderen König gleich. Jeder Staatsmann zitterte vor seiner Macht.
Niemand wagte es, ein Wort gegen ihn zu äußern, denn er hatte die Kraft,
all seine Gegner zu zermalmen.
Und doch schmolz dieser mächtige König dahin in Liebe zu diesem armen Bettelmädchen.
Wie konnte er ihr seine Liebe gestehen? Weiterlesen

Kontemplation

Contemplari (lat.) bedeutet:
Beschauliche, ruhige Betrachtung und dabei von göttlichen Kräften erfasst werden.

„Der erste Schritt  zu DIR, ist allein zu sein mit mir.“
Sehr treffend fasst der Liedermacher Martin Pepper hier zusammen, worauf es ankommt:
Allein sein vor Gott, einfach sein, nichts tun –
das ist wohl das Schwierigste im Hamsterrad der vorweihnachtlichen westlichen Welt.

Die Welt wirbt um unsere Aufmerksamkeit, doch unsrer Seele dürstet danach,
von IHM angeschaut und erkannt zu werden. Von diesen Augen-Blicken Gottes
kommen Ruhe und Richtung und Wertschätzung in unser getriebenes Leben.
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Zwischen „erstem“ und „zweitem“ Advent

„Advent“ heißt auf deutsch „Ankunft“.
Gott wird Mensch aus leidenschaftlicher Liebe zu uns, um unsere Herzen zu erobern.
Jesus, die Liebe Gottes in Person, kommt zu uns, klopft bei uns an.
Wenn wir IHM unsere Herzenstür öffnen und IHM unser „Ja-Wort“ geben,
ereignet sich sozusagen der „erste „Advent“.
Wir lassen Jesus bei uns ankommen, hereinkommen,
um für immer in einer engen Vertrauens- und Liebesbeziehung mit IHM zu leben.

„Wär Christus 1000 mal in Bethlehem geboren und nicht in Dir,
du bliebest ewiglich verloren“  Angelus Silesius Weiterlesen