Im Strom des Geistes durch den Alltag

Wir verlieren den natürlichen Fluss des Geistes (ich nenne ihn „Flow“),
wenn wir zuviel wollen, es allen recht machen wollen, überall dabei sein wollen …

Der Heilige Geist wird im Alltagslärm des Lebens unsere Hektik nicht noch vergrößern.
Er drängt sich uns nicht auf, sondern wartet, dass wir uns Zeit für ihn nehmen,
uns bei ihm niederlassen und zur Ruhe kommen.

Im Hebräischen heißt der HLG Rauch, der heilige Atem.
Es geht um ein ruhiges Ein- und Ausatmen, nicht um ein Keuchen und Schnappen.
Die Inspiration und Kraft, die wir von Gott bekommen sollen,
passt mit der Atemlosigkeit unseres Alltags meistens nur schwer zusammen.
Aber wir sind dem Hamsterrad nicht hilflos ausgeliefert.
Wenn wir es wirklich wollen, können wir es ändern und das Tempo verlangsamen.
Aber wir müssen wahrscheinlich, auf etwas verzichten, etwas „verkaufen“,
wenn wir den „Schatz im Acker“ wollen.

Gelassenheit entsteht weder dadurch, dass wir alles „machen“, mitmachen,
noch dadurch, dass wir alles „loslassen“,
sondern dadurch, dass wir uns der Gottes Führung überlassen.

Ein Gedanke zu “Im Strom des Geistes durch den Alltag

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