Mündiges Christsein im Beruf – Teil 1

Wie oft ist unsere tägliche Arbeit im Beruf eigentlich Thema in der Kirche?
Wie oft kommt das Thema in Predigten oder in Hauskreisen vor?
Wie oft reden wir über die Frage, ob und wie wir Jesus in unserem Berufsalltag begegnen, über ihn reden, ihm dienen, von ihm geleitet oder von ihm weggezogen werden?
Wann wurde zuletzt gebetet für die „richtige“ Besetzung der freien Leitungsstelle der Kita, dass Gott uns in der Schule eine offene Tür des Wortes auftut oder wir wissen, wie wir jedem einzelnen antworten oder individuell fördern können … (vgl. Kol. 4,2-6)

Mündiges Leben mit Gott findet entweder im Beruf statt – oder es findet gar nicht statt!

Tief im Herzen haben wir immer noch die falsche Vorstellung:
Das was wir sonntags in der Kirche tun oder unter der Woche ehrenamtlich für die Gemeinde tun, das ist Gottesdienst. Und mit dem Beruf, da verdienen wir halt notgedrungen unseren Unterhalt. Da können wir vielleicht andere zum Gottesdienst einladen oder viel Geld verdienen, das wir dann spenden. Aber das was wir da jeden Tag tun, ist für sich selbst kein Dienst für Gott…
Doch das ist falsch! Unser Beruf ist Gottesdienst!!!

Michael Herbst verdeutlicht das an einem Bsp. aus dem Autosport:
Der Gottesdienst ist der Boxenstopp, wo wir neue Reifen bekommen und aufgetankt werden und dann möglichst schnell wieder zurück auf die Rennstrecke geschickt werden.
Und dann machen wir unser Rennen im Beruf, Runde für Runde.
Der Sinn des Rennautos ist nicht der Boxenstopp, sondern ein siegreiches Rennen.
(vgl. Michael Herbst in „Lebendig! Vom Geheimnis mündigen Christseins“)

Teil 2:  Nächsten Mittwoch

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