Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies

„Wenn wir in uns ein Bedürfnis, eine Sehnsucht entdecken,
die durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann,
können wir dann daraus nicht schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind?“
Spurgeon

Du kannst dich von dieser Sehnsucht in dir,
diesem Hunger und Durst, dieser Lebensgier in dir irritieren lassen …
Du kannst sie aber auch dankbar annehmen, als ein Wink Gottes in deiner Seele,
als ein Versprechen, dass Gott uns eines Tages zurückführen wird in das Paradies,
in die ewige Gemeinschaft mit IHM, wo diese Sehnsucht vollkommen gestillt wird.

Die Vorfreude darauf ist berechtigt und gewollt:
„… freut euch aber, dass eure Namen im Himmel angeschrieben sind.“ Lukas 10,20

Bis dahin gilt in dieser Welt auf das Ziel hinweisend und darauf lustmachend:
„Habe deine Lust am HERRN, der wird dir geben was dein Herz begehrt.“  Psalm 37,4

Unterschied: Freier Tag – Sabbat

Der freie Tag steht am Ende der Woche
und dient der Wiederherstellung der Arbeitskraft.
Der Sabbat steht am Anfang der Woche!

Der Mensch wurde am sechsten Tag erschaffen, der Sabbat am siebten.
Was also ist das erste, was der Mensch nach seiner Erschaffung erlebt?
Er erlebt den Sabbat!
Gerade erst erschaffen – und schon hat der Mensch frei.
Dies verweist uns auf das Wesen Gottes:
Gott beginnt immer mit Gnade!
Gottes Geschichte mit dem Menschen beginnt mit dem Sabbat,
weil Gott das Werk schon getan hat.
Gott beginnt mit der Fülle, mit der Freude, mit dem Ruhen, mit dem Genuss.
Er beginnt damit, uns einen Raum anzubieten, um IHM zu begegnen.

Der Sabbat steht am Anfang.
Wir sollen aus der Fülle leben, aus der Begegnung und Interaktion mit Gott.
Wir dürfen aus der Ruhe, dem Frieden und der Freude heraus leben und dahin regelmäßig zurückkehren und im Geiste bleiben.
Darin unterscheidet sich der Sabbat fundamental vom freien Tag.
(vgl. Jörg Ahlbrecht in Aufatmen 2/17, S.41f)

Was für den Wochenrythmus gilt, kann auch auf den Einzelnen Tag übertragen werden:
Wir dürfen – wie Jesus – jeden Tag mit einer Sabbatzeit beginnen!
„und frühmorgens, …  stand Jesus auf und ging fort an einen einsamen Ort und betete dort.“ Markus 1,35

Eine Schachtel Donats von Jesus am „Alex“

Am 25.5.17 (Christi Himmelfahrt) um 14:30 Uhr
stand ich mit ca. 30  anderen  Christen auf dem Alexanderplatz in Berlin
im Rahmen von „Kirchentag to go“ von „no limit“.
Ich war Teil eines evangelistischen Einsatzes, im Rahmen dessen wir versuchten mit Kirchentagsbesucher ins Gespräch über Jesus zu kommen.

Ich war etwas frustriert, weil diese Art der Evangelisation neu und fremd für mich war.
Ich hatte bewusst meine „Wohlfühlzone“ verlassen, um Neues zu lernen, aber das war dann doch etwas zu viel für mich …
Ich betete: „Jesus was soll ich hier, bin ich hier richtig?“

Einen Moment später sprach mich Uli S. – eine Lehrerin in meinem LET-Verteiler an –
„Hallo Hartmut, was machst du hier?“
Sie hatte eine große Schachtel Donats in der Hand. Darauf stand:
„Gottes Segen für Euch! Danke Für euren Einsatz hier!
Viel Mut von Jesus von unserem Herrn & Retter Jesus zu erzählen!“

Sie übergab mir die Schachtel für mich und das Team und schon war sie wieder weg.
Da stand ich nun am Alexanderplatz mit einer großen Schachtel Donats im Arm 🙂
Ich war berührt und ermutigt durch diese spontane Gebetserhörung von Jesus.

Nachdem ich die Schachtel Donats den anderen Teammitgliedern übergeben hatte,
ging ich zurück an meinen Platz, und da stand auf einmal Patrik – ein junger Mann aus Dortmund – der den Zeugnissen und der Musik interessiert zuhörte.
Ich sprach ihn an und es begann ein wunderbares Gespräch über Jesus. Ich lud ihn zu einem Cappuccino in einem Café gegenüber ein und nach einer weiteren halben Stunde wollte er mit mir beten, um Jesus in sein Herz aufnehmen … 🙂 🙂 🙂
Er blieb noch fast den ganzen Nachmittag bei uns und saugte die Gute Nachricht in Form von Zeugnissen, Musik und Theaterstücken  in sich auf …
Danke Uli S.

Die unsichtbare Eins im Mathe-Unterricht

Immer wieder vergessen einige meiner Schüler beim Anwenden der Potenzregeln,
dass wenn über einer Zahl (Basis) kein Exponent steht,
dort doch eine „unsichtbare Eins“ steht.
Nachdem ich nun nach gefühlten 100mal etwas genervt sagte:
„Vergesst nicht, über jeder Zahl schwebt die unsichtbare Eins,“
fiel mir eine göttliche Erinnerungshilfe für meine Schüler ein:

„Wisst ihr, dass auch über euch eine unsichtbare Eins schwebt?!
Als Gott die Welt schuf, sagte er immer wieder es ist gut gemacht.
Als Gott zum Schluss die Menschen schuf, sagt er:
Sehr gut!
Ihr seid sehr gut gemacht!
Vergesst es nie: über jedem von euch schwebt die unsichtbare Eins.
Gott hat jeden von euch sehr gut gemacht!“

Das Ergebnis dieser Mathematikstunde: Strahlende Gesichter.
Und wenn nun diese unsichtbare Eins vergessen wird, freue ich mich fast schon,
weil ich dann sagen kann: Vergesst nicht über euch schwebt die Note Eins:
ihr seid sehr gut gemacht und unendlich wertvoll!
Beate Weber