Kreuze schmücken – einmal anders …

Als ich letzte Woche in mein Klassenzimmer kam, überraschte mich meine Klasse mit obigem „Kunstwerk“.
Sie hatten einen McDonalds Luftballon rumgedreht, so dass aus dem M ein W wurde
und das W mit meinen Namen ergänzt: Weber
Dann hatten sie den Luftballon mit dem Ende an den Längsbalken des Kreuzes gehängt.
Sie waren gespannt auf meine Reaktion …

Was für eine Steilvorlage für meinen erbetenen Adventsimpuls 🙂
Ich legte meine Bibel aufgeschlagen bei Galater 2,20 unter den Visualizer:
„Ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe nicht mehr ich,
sondern Christus lebt in mir:“

Ich lobte sie: „Ihr habt diesen zentralen Vers der Bibel originell dargestellt!“
und dann ergab sich ein wunderbares Gespräch über die Bedeutung des Kreuzes, warum Gott Mensch wurde und was das alles mit ihnen zu tun hat …
Zum Schluss sagte ich:
„Ich würde mir für euch wünschen, dass am Ende auch eure Namen auf diesem Luftballon stehen würden …“

Warum Gott ein Mensch wurde …

Manuel, ein Schüler der Klasse 8b fragte in der Adventszeit seinen Lehrer:
„Warum wird Gott an Weihnachten ein Baby?“
Überrascht sah der Lehrer auf, überlegte kurz und sagte: “Ich glaube, Gott wollte den Menschen nahe sein, er wollte, dass sie ihn kennenlernen und verstehen …“

„Als Baby?“ Manuel schüttelte den Kopf. „Wenn Gott wollte, dass die Menschen ihn besser verstehen, dann hatte er sich aber keinen guten Weg ausgewählt. Was sollte da ein kleines Kind?“
Die Frage stand im Raum und auch die anderen Schüler der Klasse warteten auf die Antwort des Lehrers. Der Lehrer hatte sich inzwischen gefangen und sagt: „Ich habe da mal eine Geschichte gehört, mit der man das vielleicht etwas besser verstehen kann. Mal sehen, ob ich sie noch zusammenbekomme.“ Die Schüler blickten ihn gespannt an.

„Also, ich glaube die Geschichte ging so:
Eines Tages war der alte englische Lord mit seinem Sohn in den Wald gegangen. Sie schritten zwischen den mächtigen Bäumen hindurch. Der Lord hatte beschlossen, alle Bäume fällen zu lassen. Schon bald würde man hier das Klingen der Äxte und den Lärm der Motorsägen hören. Dieser Wald hatte seine Zeit gehabt. Alles würde neu werden.
Der Sohn war vor einem Ameisenhaufen stehen geblieben. Interessiert beobachtete er das emsige Treiben der kleinen Tierchen. Alle waren sehr beschäftigt. Einige schleppten Tannennadeln, andere Holzstückchen, die größer waren als sie selbst. Wieder andere liefen nur hin und her und man konnte nicht erkennen, was ihre Aufgabe war.
„Was wird mit ihnen passieren?“ Der Sohn sah zu seinem Vater auf.
„Auch für sie wird es ein Ende hier haben, wenn wir den Wald roden.“ „Aber das müssen wir ihnen doch sagen!“
Der Lord schaute unverständlich. „Ihnen sagen?! Wie wollen wir den Ameisen sagen, dass es mit dem Wald und mit ihrer kleinen Welt, mit ihrem Ameisenhaufen, zu Ende geht?“
„Ich weiß es!“, rief der Junge aufgeregt. Er hatte einen großen Stein entdeckt, der er aufhob und mitten in den Ameisenhaufen fallen ließ.
„Was tust du da?“, rief der Lord. „Du zerstörst ja alles!“
„Nicht alles. Ich weiß, es ist schlimm für sie. Aber ich muss sie doch irgendwie warnen vor der schrecklichen Katastrophe, die ihnen bevorsteht!“
Auf dem Ameisenhaufen war inzwischen die Hölle los. Aufgeschreckt liefen die kleinen Tierchen hin und her. Der Stein war tief in den Ameisenhaufen eingedrungen.
„Ich bin gespannt was jetzt passiert“, interessiert beobachtete der Junge die Tiere.
„Komm lass uns weitergehen“, drängte der Lord. „Auf dem Rückweg können wir hier noch mal vorbeikommen.“
Zögernd ging der Junge mit. Als die beiden nach geraumer Zeit wieder zum Ameisenhaufen kamen, hatte sich die Aufregung dort schon wieder gelegt. Von den Zerstörungen war kaum mehr was zu sehen. Der Stein war eingebettet in die Ameisenwelt. Das Ameisenleben ging wieder seinen gewohnten Gang.
„Sie haben nichts begriffen!“, rief der Junge aus. „Alles ist wie vorher!“
Er schaute nachdenklich in den Ameisenhaufen und sagte dann leise: „Wahrscheinlich müsste ich eine Ameise werden, damit sie verstehen was ich ihnen sagen will.“
Der Lord sah seinen Sohn fragend an?
„Ja, ich müsste ganz klein werden. Einer von ihnen. Müsste ihre Sprache sprechen, in ihrer Welt leben, damit ich sie retten kann.“

„Ja“, nickte der Lord „das wäre wahrscheinlich die einzige Möglichkeit. Aber ob sie dir dann glauben würden? Ob sie dir glauben würden, dass du mein Sohn bist, und ob sie glauben würden, dass du weißt, was mit dem Wald und mit ihrer kleinen Welt passieren wird?“ „Man müsste es versuchen“, sagte der Sohn.

„Ja, man müsste es versuchen“, nickte der Lord.

Der Lehrer schaute gespannt in die Runde und nach einer Weile wollte er seinem Unterricht fortsetzen.
„ich hätte es versucht“, sagte Manuel.
Der Lehrer lächelte. „Ja, Gott hat es auch versucht. Wir waren ihm nicht gleichgültig. Er hat uns etwas Wichtiges zu sagen. Er verließ den Himmel und lag eines Tages vor 2000 Jahren als Baby in der Krippe. Und“ fügte er ernst hinzu, „nur wer glaubt, dass das Kind in der Krippe Gottes Sohn ist, wird ihn verstehen und – was noch wichtiger ist – wird ihn ernst nehmen, ihm vertrauen und kann sich von ihm retten lassen.“

Die „H. Weber oHG“ (ohne Heiliger Geist)

Impuls für den Buß- und Bettag (nicht nur für BWL-Lehrer)

Lehrer: Wer weiß, was wir am Mittwoch, den 22.11.17 für einen Tag haben?
Lehrer: Bis 1994 war dieser Tag noch ein Feiertag und schulfrei
Buß- und Bettag! (immer der Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag)

Lehrer: Was denkt ihr, ist die größte Gefahr in der heutigen Welt?
Mögliche Antworten:  Klimakatastrophe, atomare Bedrohung, Terrorismus …

Lehrer: Die Sünde !!!
„Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber die Sünde ist der Menschen Verderben.“
Sprüche 14,34  (Heutige Losung)

Sünde verletzt uns selber und andere Menschen.
Deshalb hasst Gott die Sünde, weil er uns liebt und unser Bestes will.

Sünde trennt mich von meinem Schöpfer.
Folge: Ich hab keine Funkverbindung mehr zu Gott
Was nützt mir das beste Handy, wenn ich keine Simkarte oder keine Verbindung habe?

Sünde wird in der heutigen Zeit verharmlost, reduziert auf ein Zuviel an Kalorien:
Bsp.: Werbung für Süßstoff: „Süßen ohne Sünde“

Buße dagegen wird verteufelt:
„Das mußt du mir büßen“  –  Buße als Ausspruch fürs Rachenehmen.
Und wer bekommt schon gerne einen Bußgeldbescheid?

In Wirklichkeit ist Buße eine sehr positive und erfreuliche Sache:
Buße bedeutet in Wirklichkeit: Metanoia = Sinnesänderung, Umkehr, Umdenken
Buße ist Umkehren vom falschen Weg zurück auf den richtigen Weg.
Umkehren von einem selbstbestimmten Leben zu einem Leben mit Gott.

Die meisten Menschen kehren leider erst um, wenn es schon fast zu spät ist
z.B.: nach einem Herzinfarkt, Burnout…
Die Klugen lassen es gar nicht erst so weit kommen.

Ich war auch nicht immer klug und hab leider auch eine Sackgasse in meinem Leben gebraucht:
Die H. Weber oHG (ohne Heiliger Geist) war vor über 30 Jahren pleite 🙁
Zuviel schlechte Geschäfte …

Zum Glück hab ich damals den Großinverstor J.C. kennengelernt
Auf meine Bitte hin, ist Er bei mir eingestiegen.

Wir haben eine GmbH gegründet (eine Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung)
Er hat alle meine Schulden bezahlt und wurde mein oberster Boss.

Ich hatte anfangs befürchtet, dass ich nichts mehr zu sagen hätte in meinem Laden…
Aber dem war gar nicht so, im Gegenteil:
Er wollte, dass ich Geschäftsführer bleibe!
Er wollte nur, dass ich in Zukunft möglichst alle Geschäfte mit IHM abspreche.

Ich war einverstanden und so vereinbarten wir Gesamtgeschäftsführung und Gesamtvertretung, d.h.
Ich kann nun keine wirksamen Geschäfte ohne IHN abschließen,
und ER auch nicht.
ER tut nichts ohne mein Einverständnis.
Nur wenn ich IHN bitte mir zu raten oder helfen, handelt er.

Jeden Tag machen wir morgens ein Geschäftsführertreffen und sprechen alle wesentlichen Dinge des Tages durch …  und ER hat echt Ahnung von der Materie.

Für kleine Entscheidungen des Tages hat er mir sogar eine Online-Verbindung über
„holy ghost“ eingerichtet.

Seit dieser Zeit laufen unsere Geschäfte himmlisch.

Außer, ich mach mal wieder Alleingänge oder gerate in dunkle Geschäfte,
was leider ab und zu immer noch vorkommt.
Das gefällt IHM natürlich gar nicht, was ich auch verstehen kann,
denn schließlich hängt ER ja bei mir jetzt auch mit drin und haftet voll mit.

Zum Glück ist er sehr geduldig mit mir und meinen Fehlern.
Er ist überhaupt nicht nachtagend, und schenkt mir jeden Tag einen neuen Anfang.
Also ich würde mir das von IHM nicht gefallen gelassen.
Aber auf IHN kann ich mich – Gott sei Dank  –  100%  verlassen

Also ich kann J.C. als Retter nicht nur in Finanznöten, Freund und Geschäftspartner nur wärmstens weiterempfehlen…

„Hänschen, piep einmal!“

Als Kinder war das früher eines unserer Lieblingsspiele zuhause oder bei Kindergeburtstagen. Es ist ein Hör- und Suchspiel.
Ein Kind durfte sich dabei im Haus verstecken und die anderen mussten es suchen.
Wir hatten ein großes Haus mit geräumigem Keller und zwei Stockwerken – da kam es schon mal vor, dass sich meine kleine Schwester so gut versteckt hatte,
dass ich sie nicht finden konnte.
Da hatte ich schon bald keine Lust mehr zum Suchen und wollte aufhören …
Da half nur noch laut zu rufen: „Hänschen, piep einmal!“
und dann ganz intensiv zu lauschen, von wo ein leises „piep“ zu hören war.
Dann hatte man wieder eine ungefähre Ahnung, wo sich der Andere versteckt haben könnte  und neue Motivation ihn zu suchen und zu finden.

„Jesus, piep einmal!“
Jesus, bist du noch da? Wo hast du dich versteckt? Ich kann dich nicht finden.
Ich brauch ein kleines Zeichen deiner Gegenwart, damit ich dich wieder neu suchen und finden kann.

„Jesus, bitte piep einmal!“
damit die heutige Generation von Kindern und Schülern wieder weiß,
dass du lebst und da bist und sie sich aufmachen dich zu suchen und zu finden.

„Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden,
ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir,
so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.“  Jer 29,13

Allerheiligen

Ich bin ein Heiliger – einer der zu Gott gehört.

Ich bin von Gott berufen worden
in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. (1.Kor 1,9)
Diese Gemeinschaft bedeutet mir schon jetzt hier auf Erden das höchste Glück und Zufriedenheit, wenn er u.a. durch sein Wort zu mir redet. (Jer 15,16; Ps 19,8f).
Beim Nachsinnen und Stillwerden über den Worten der Bibel erlebe ich häufig eine unbeschreibliche Nähe, eine Innigkeit und Gegenwart, die sich um mich herum aufzuspannen scheint wie ein unsichtbares Zelt, und am liebsten würde ich es Josua gleich tun, der „nicht aus dem Inneren des Zeltes wich“ (vgl 2. Mose 33,11)
Jeden Tag spüre ich einen Hunger, eine Sehnsucht nach Gott, die mich immer wieder weg vom Schreibtisch in meinen Wohlfühlsessel lockt und mich dort aufatmen und wieder gottesbewusst werden lässt.

Ich bin ein Heiliger – einer der Gott gehört.
Ich bin teuer erkauft.
Es war sozusagen eine „freundliche Übernahme“ eines „weißen Ritters“
Darunter versteht man in der BWL „ein Unternehmen, das einem anderen Unternehmen, welches von einer feindlichen Übernahme bedroht ist, als „Retter in der Not“ zur Hilfe kommt, indem es ein Angebot zu einer freundlichen Übernahme abgibt.“
(Gabler Wirtschaftslexikon)
Jesus – mein weißer Ritter – hat meine Schulden bezahlt.
Ich gehöre jetzt ihm, soll aber weiterhin als Geschäftsführer unsere Geschäfte eigenverantwortlich – möglichst in Absprache mit ihm – durchführen.
Zur besseren Kommunikation hat er mir eine Hotline per holyghost eingerichtet. 🙂