Von der Ohnmacht zur Vollmacht -Teil 1

Wer kennt sie nicht, die leidvollen Erfahrungen von Ohnmachtsgefühlen und Überforderungen in der Schule. Das Klassenzimmer ist manchmal eher ein Gebetsort als eine Arbeitsstätte. Viele Situationen provozieren in meinem Herzen einen inneren Hilferuf:
„Ich weiß zuwenig!  Zeig mir, was ich jetzt tun soll!  Wie soll ich reagieren …?“

Doch in diesen Situationen darf ich lernen, vertrauensvoll nach oben zu schauen.
Ich höre in meinem Herzen die Stimme meines göttlichen Freundes und Mentors:
„Du musst nicht alles wissen. Lerne, dich von mir führen zu lassen. Stell dich mir ganz zur Verfügung. Du kannst an meiner Weisheit teilhaben (vgl. Jakobus 1,5).
Sei bereit die Überforderung zu akzeptieren, und lebe darin durchlässig –
 in einem nach oben hin geöffneten Vertrauen.“
So wird sogar die Überforderung zu einem Gebet. (vgl. Schleske in Herztöne, S.101)

Diese Überforderung soll nicht zur Verzweiflung und zu Selbstvorwürfen führen,
sondern zu einem neuen Level des Vertrauens und der Abhängigkeit.
Diese instabilen Situationen können zu einer neuen Offenheit für göttliche Inspiration führen
und werden so zu einer Lebensschule des Hörens der väterlichen Stimme:
„Mein geliebtes Kind:
Du hast alles was du brauchst, um das zu tun, was ich für dich vorgesehen habe.
Schau dir die Natur an, ich habe selbst das Kleinste meiner Geschöpfe perfekt angepasst und ausgestattet für seinen jeweiligen Lebensraum. Wieviel mehr bei dir.
Meine Gnade genügt dir in jedem Augenblick!
Ich werde dich niemals verlassen noch versäumen!“

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